Der Garten im Klimawandel

Der Garten im Klimawandel: Seit vielen Jahren merken wir, dass nicht nicht nur das Wetter in einem Jahr, sondern auch das Klima (längerfristiger Mehrjahrestrend) immer weiter verändert. Die Winter werden milder, die Niederschläge seltener, oftmals dann aber unwetterartig als Starkregen-Ereignisse. Stürme werden auch in unseren sonst gemäßigteren Regionen häufiger. Die Sommer trockener und heißer.

Das Klima ändert sich. Das merken auch die Pflanzen und Tiere in unseren Gärten. Viele mediterrane Pflanzen können mittlerweile in den milderen Gegenden in Deutschland ganzjährig im Garten bleiben, da starke Fröste im Winter ausbleiben. Andere Pflanzen vertragen die damit zusammenhängende Trockenheit nicht mehr und sterben ab. Wir haben es heutzutage mit Schädlingen zu tun (z. B. Dem Buchsbaumzünsler), die es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Also müssen sich auch unsere Gärten anpassen, damit der hohe Wasserbedarf und die Hitze nicht zu einem Pflanzensterben in unserem Gärten führt. Mehr dazu findet ihr hier beim NABU!

Die Gartenpflanzen der Zukunft sind hitzeresistenter und trockenheitsverträglicher, als dies viele heutige Gartenpflanzen sind. Wer nicht den Sommer über Unmengen an Trink- oder Brunnenwasser verschwenden will, sollte seine Zier- und Nutzpflanzen im Garten darauf einstellen.

Wie geht das? Unsere Tipps:

Das Regenwasser nutzen!

Regenwasser ist überall auf der Welt kostbar, auch in unseren Gärten. Wer das anfallende Regenwasser durch Zisternen oder auch nur der klassischen Regentonne (bitte Deckeldrauf, damit keine Kleintiere dort ertrinken) nutzt, spart nicht nur Geld, sondern hilft unserer Umwelt.
Regenwasser ntuzen

Der Komposthaufen im eigenen Garten

Da der Kreislauf des Lebens mit einem Komposthaufen im Garten quasi geschlossen wird, ist dies natürlich gut für Das Klima, denn das n den Pflanzen- und Erdresten eingelagerte CO2 wird durch Mikroorganismen und andere Lebewesen abgebaut. Nach der Umwandlung steht humus- und nährstoffreiche Erde für andere Pflanzen zur Verfügung, die sehr gut als Wasserspeicher in den Beeten dient. Außerdem spart man sich so auch noch den Dünger.

Kompost

Wurm

Unversiegelte Flächen im Garten

Ein unversiegelter Gartenboden ist der beste Garant für Klimaanpassung, denn hier können Starkregen schnell versickern und in der Sommerhitze kühlt die Verdunstung im Boden die Luft spürbar ab.

Prüft doch mal, ob ihr alle versiegelten Flächen (egal ob mit Steinen oder nur als Schotterfläche) in eurem Garten so noch benötigt. Sonst: Entsiegeln!

Beet

Beete und Pflanzflächen immer mit Mulch, Rasenschnitt oder Gründüngung abdecken, dann ist die Verdunstung dort nicht so groß und die Pflanzen haben länger etwas von der Feuchtigkeit im Boden. 

Mulch

Die richtige Pflanzenauswahl

Wie schon oben erwähnt wird sich die Auswahl der Pflanzen für unsere Balkone, Terrassen und Gärten in den nächsten Jahren den wechselnden Klimabedingungen anpassen müssen. Pflanzen sollten trockenheitsresistenter und hitzeunempfindlicher sein, damit sie die Extremwetter besser verkraften. Für jede Mikroklimazone gibt es unterschiedlichen Pflanzen, eine bunte Vielfalt ist auch für unsere Insekten wichtig. 

Sedum

Sedum z.B: Ist eine sehr Trockenheits- und Hitze-verträgliche Pflanze, die fast überall wächst.

Mehr dazu findest du hier beim NABU!

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