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TOP 30 der Garten-Insekten: Insekten, die in jedem Garten leben

Die 30 wichtigsten Insekten, die in deinem Garten fliegen, krabbeln und summen.

Hast du das gewusst? Allein in Deutschland gibt es etwa 30.000 verschiedene Insektenarten. Die kann niemand alle kennen. Allerdings ein paar Arten, die auch in deinem Garten oder auf deinem Balkon herumkrabbeln oder herumschwirren solltest du kennen. Wir möchten dir die 30 wichtigsten Insekten kurz vorstellen, damit du sie bei deinen Streifzügen durch deine grüne Oase sofort erkennst.

1 – Ameisen

Allein in Deutschland krabbeln über 100 Ameisen-Arten herum. Die bekannteste Art ist die Schwarze Wegameise. Sie liebt alles, was Zucker enthält und frisst auch andere Insekten. Manche Gärtner empfinden Ameisen als lästig. Dabei wirken Ameisenvölker als natürliche Müllabfuhr in deinem Garten. Allerdings machen zu viele Ameisen irgendwann auch Probleme, beispielsweise fressen Ameisen zwar Schädlinge, Blattläuse allerdings nicht, weil sie sich von ihrem Honigtau ernähren.

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Ameisen

2 – Asseln

Asseln sind eigentlich Krebstiere und lebten früher im Meer. Die Landassel hat das Wasser verlassen und versteckt sich gerne unter Laub, Baumstümpfen und unter Steinen. Die Landassel frisst gerne Laub und Totholz.

Asseln

3 – Bienen

Bienen bilden Völker mit einer Größe von 5.000 bis zu 60.000 Tieren. Die Königin legt als einzige Biene im Volk Eier, bis zu 2.000 Stück. Ein Volk besteht aus Arbeitsbienen, die sich um den Bau der Waben kümmern, die Brut aufziehen, Nektar sammeln und den Bienenstock bewachen. Neben der Honigbiene gibt über 500 Bienenarten in Deutschland.

Biene

4 – Engerlinge

Engerlinge heißen die Larven von beispielsweise Maikäfer oder Rosenkäfer. Der Name bedeutet ‚kleiner Wurm‘ oder ‚Made‘. Die Engerlinge können bis zu sechs Zentimeter groß werden. Da Engerlinge sich gerne von Pflanzenwurzeln ernähren, mögen Gärtner die Larven nicht so gerne.

Engerlinge

5 – Feuerkäfer

Der Feuerkäfer und speziell die Larven leben unter der Rinde von Bäumen. Die Larven gehören zu den wichtigsten Fressfeinden des bei Forstwirten gefürchteten Borkenkäfers.

6 – Feuerwanze

Die leuchtend rote Feuerwanze wirkt bedrohlich, ist allerdings völlig ungefährlich. Die Feuerwanze lebt gerne unter Linden oder Robinien. Ansonsten mögen Feuerwanzen die Pflanzensäfte von Hibiskus, Stockrosen oder andere Malvengewächse.

Feuerwanze

7 – Fliegen

Fliegen gehören zu den Zweiflüglern und werden oft nur wenige Wochen oder Tage alt. Dabei verbringt die Fliege den längsten Lebensabschnitt als Larve. Die meisten Fliegen ernähren sich von organischen Stoffen, vor allem von Unrat oder Essensresten.

Fliege

8 – Florfliegen

Florfliegen tragen wegen ihrer glänzenden Augen auch den Zweitnamen Goldauge. Die Florfliege legt ihre Larven an die Eier von Blattläusen ab. Da die Florfliegen-Larven soviele Blattläuse vernaschen, heißen sie auch Blattlauslöwen.

9 – Gartenkreuzspinne

Die Gartenkreuzspinne war Spinne des Jahres 2010. Sie ist leicht an den hellen, zu einem Kreuz zusammengesetzten Flecken zu erkennen. Die Gartenkreuzspinne ernährt sich von fliegenden Insekten, die sich in ihrem Netz verfangen, wie Wespen, Hummeln, Bienen, Fliegen, Schmetterlinge und sogar Hornissen. Und wenn die Spinnen im Herbst ins Haus wollen? Unsere Tipps!

10 – Gehörnte Mauerbiene 

Die Gehörnte Mauerbiene gehört zu den heimischen Wildbienen und wird öfters mit einer jungen Hummel verwechselt. Sie lebt allein und ohne Volk und nutzt hohle Stängel von Pflanzen zur Eiablage. Die Gehörnte Mauerbiene liebt sonnige Gärten mit einer Totholzecke, Lehmkuhle, offenen Bodenstellen oder Sand.

11 – Glühwürmchen

Glühwürmchen leuchten nicht nur herrlich in dunkler Nacht, die Larven ernähren sich von Schnecken, sogar Nacktschnecken. Die Larven lähmen ihre Beute mit Gift, ziehen diese in ihr Versteck und verspeisen sie dort.

12 – Heuschrecken

Heuschrecken oder Grashüpfer besitzen kräftige Beißwerkzeuge, mit denen die springfreudigen Insekten Nahrung jeglicher Art zerkleinern können. Heuschrecken sind keine Kostverächter und fressen sowohl tierische als auch pflanzliche Kost. Die eigentlichen Grashüpfer lieben allerdings tatsächlich nur Süßgräser.

13 – Hornissen

Hornissen sind die größte Wespenart und können bis zu vier Zentimeter groß werden. Ein Hornissenstaat umfasst zwischen 50 und 600 Tieren. Sehr oft bauen Hornissen ihre Nester in Schuppen oder auf Dachböden.

14 – Hummeln

Die pelzigen Brummer gehören zur Familie der Echten Bienen. In Deutschland gibt es über 40 verschiedene Hummel-Arten. Ein Hummelvolk besteht aus 50 bis 700 Tieren. Die Nester liegen meist unterirdisch oder anderen Hohlräumen.

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15 – Kurzflügler

Die meisten Kurzflügler sind kleine Käfer. Um sich zu schützen, streckt der Kurzflügler dem Feind das Hinterteil mit sogenannten Wehrdrüsen entgegen. Kurzflügler fressen Schnecken, Raupen, Milben, Maden, Fliegen, kleine Regenwürmer und Schildläuse.

16 – Laufkäfer

Laufkäfer sind nachtaktive Insekten. Sie mögen Feuchtigkeit. Der schwarze Lederlaufkäfer frisst gerne Schnecken. Eine andere Art, der Große Puppenräuber, ernährt sich von Raupen.

17 – Libellen

Libellen lieben stehendes Gewässer wie beispielsweise bei einem Gartenteich. Die verschiedenen Libellenarten variieren in der Größe zwischen zwei und 15 Zentimetern. Libellen können bis zu 50 Stundenkilometer schnell fliegen und fressen Mücken oder Fliegen.

18 – Marienkäfer

Marienkäfer-Arten unterscheiden sich farblich und durch die Anzahl der Punkte auf ihren Flügeln. Marienkäfer ernähren sich von Schildläusen und Blattläusen sowie von deren Larven. Marienkäfer überwintern unter Steinen, Laub und im Moos.

19 – Mücken

Mücken gehören wie die Fliegen zur Gruppe der Zweiflügler und sind sicherlich eher lästige Besucher in deinem Garten. Die grellen Fluggeräusche am Ohr und die juckenden Mückenstiche nerven jeden Gartenliebhaber.

20 – Ohrenkneifer/Ohrwürmer

Ohrenkneifer sind nachtaktive Insekten und lieben eine feuchte Umgebung. Beliebte Aufenthaltsorte sind Mauerspalten, unter Rinden oder Steinen oder zwischen Holzstapeln. Ohrenkneifer verspeisen Raupen, Blattläuse, Schildläuse, Milben oder Spinnen.

21 – Raubmilben

Milben gehören zu den Spinnentieren. Raubmilben gehören zu den nützlichen Milbenarten, denn die nur 0,3 bis 0,5 Millimeter kleinen Tiere fressen Spinnmilben, besonders gerne an Obstbäumen oder Kübelpflanzen.

22 – Raubwanzen

Raubwanzen sind sehr aktive Jäger und lauern ihrer Beute auf Blüten auf. Raubwanzen fressen gerne Raupen, Blattläuse, Spinnmilben und andere pflanzensaugende Insekten. Die Raubwanze verfügt über einen Stechrüssel, um Beutetiere zu lähmen oder zu töten.

23 – Raupenfliegen

Raupenfliegen ähneln der Stubenfliege, sind aber stark borstig behaart. Die Larven legt die Raupenfliege in den Raupen anderer Insekten ab. Raupenfliegen lieben den Honigtau von Doldenblütlern.

24 – Regenwürmer

Der Regenwurm gehört zu den wichtigsten Lebewesen im Untergrund deines Gartens. Dort sorgt er durch seine Gänge für eine Auflockerung der Erde. Gleichzeitig versorgt der Regenwurm den Boden durch die Verarbeitung von abgestorbenen Pflanzenteilen mit Nährstoffen.

25 – Schlupfwespen

Schlupfwespen gehören zur Gattung der Hautflügler. Sie pflanzen sich parasitär fort und legen ihre Eier in den Larven anderer Insekten ab. Diese dienen dem Nachwuchs als Nahrung.

26 – Schmetterlinge

Schmetterlinge gehören aufgrund der bunten Vielfalt zu gern gesehenen Gästen in deinem Garten. Allerdings sorgen die Raupen, aus denen Schmetterlinge entstehen, auch für Fressschäden an deinen Pflanzen, dienen gleichzeitig allerdings als wertvolle Nahrung für Vögel. Einige Schmetterlingsarten bestäuben nur bestimmte Pflanzen.

27 – Schwebfliegen

Schwebfliegen bilden eine Unterart der Fliegen. Die kleinen Flieger können auf einer Stelle schweben und imitieren aus Eigenschutz das Warnkleid anderer Insekten wie Bienen, Hummeln oder Wespen.

28 – Stinkwanzen

Die Grüne Stinkwanze lebt vorrangig in Waldnähe und auf Wiesen. Im Herbst siedelt die Stinkwanze gerne auch in warme Wohnungen um. Wie der Name schon andeutet, sondern die Tiere bei Gefahr ein erbärmlich stinkendes Sekret ab. Stinkwanzen fressen Pflanzenteile und leben auf Erlen, Linden, Brennnesseln oder Disteln. Ab und an finden sich die Stinker auch auf Brombeeren.

29 – Weichkäfer

Wegen ihrer bunten Körper heißen Weichkäfer auch Soldatenkäfer. Weichkäfer bevölkern Blüten und Büsche. Dort finden sie Raupen, Milben, Blattläuse und andere Insekten als Nahrung. Wie die Raupenfliegen lieben Weichkäfer Doldenblütler.

30 – Wespen

Wespen gehören zu den staatenbildenden Insekten. Ein Staat kann aus bis zu 7.000 Tieren bestehen. Die Königin beginnt mit dem Nestbau, legt erste Eier ab und die daraus geschlüpften Arbeiterinnen setzen den Nestbau fort. In Deutschland gibt es über 100 Wespen-Arten.

Was für Insekten tummeln sich in  deinem Garten? Schreib es doch in unsere Kommentarspalte. Dann hat die ganze Wir-Sind-Garten-Community etwas davon.

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