Unsere Anleitung für Hochbeet-EinsteigerInnen

Anleitung für Hochbeet-EinsteigerInnnen – So legt ihr euch ein Hochbeet an:

von Josephine Volmary

Der Beitrag enthält Produktvorschläge und -platzierungen (WERBUNG).

Ein Gemüse-Hochbeet ist eine echte Bereicherung für alle GemüsegärtnerInnen, denn es ist nicht nur schön anzusehen, sondern ist auch praktisch und rückenschonend zugleich. Wenn du noch neu in der Gartenwelt bist und nicht so recht weißt, wie du dein Hochbeet starten sollst, dann erfährst du hier ein paar Tipps zur Auswahl des richtigen Hochbeets und der passenden Pflanzen. 

Titelbild Familie

Die Wahl des richtigen Hochbeets

Zunächst sollte man bei der Wahl des Hochbeets die Größe des Gartens, Balkons oder der Terrasse beachten und ob man lieber ein natürlich wirkendes Hochbeet aus Holz wählen möchte oder eine luxuriösere Variante aus Edelstahl. Der Vorteil von Holzbeeten wie beispielsweise einem Lärche-Boden-Hochbeet ist, dass sie ökologisch nachhaltig sind und sie sich somit ganz natürlich in jeden Garten einfügen. Holzbeete aus Edelstahl wie das Edelstahl-Tisch-Hochbeet haben hingegen eine sehr lange Lebensdauer und durch ihr Material ergänzen sie sich gut zu modernen Gartenmöbeln. Auch für Gärtner mit einem kleineren Balkon gibt es Lösungen wie kompakte Lärche-Boden-Hochbeete, mit denen man auf kleinstem Raum Gemüse kultivieren kann. 

Hochbeet

Die Befüllung des Hochbeets

Nun hast du also dein Hochbeet im Garten aufgebaut und bist bereit, deine Pflanzen einzusetzen oder die Samen unter die Erde zu bringen. Doch bevor du mit dem Einpflanzen startest, solltest du dein Hochbeet mit verschiedenen Schichten befüllen. Die Befüllung des Hochbeets wird meist in vier Schichten angelegt, wobei die erste Schicht Äste, Zweige oder Holzhäcksel sind, durch die das Gießwasser abfließen kann. Für die zweite Schicht kann man umgedrehten Rasensoden, Laub oder Rasenschnitt verwenden, welche als dünnste Schicht im Hochbeet dient. Die dritte Schicht besteht aus halbreifem Kompost, der mit Pferdemist oder Rinderdung angereichert wird. Zu guter Letzt folgt hochwertige Gartenerde. Wenn du es dir einfach machen möchtest, empfiehlt es sich, hochwertige Pflanzenerde zu kaufen und sie je nach Gemüseart mit etwas Langzeitdünger zu untermischen. Das Schichtenprinzip lässt natürlichen Humus im Hochbeet entstehen und der Verrottungsprozess erzeugt zugleich eine natürliche Wärme, die zu höheren Ernteerträgen führt. 

Die Wahl der Nutzpflanzen

Wenn du den Platz in deinem Hochbeet sinnvoll nutzen möchtest, empfiehlt es sich eine Mischkultur anzulegen, um im Sommer eine Vielfalt an leckerem Gemüse ernten zu können. Für Gartenanfänger eignen sich Blattgemüsepflanzen, da sie pflegeleicht sind und man schon nach ein paar Wochen erste Ernteerfolge feiern kann. Ein sogenanntes „Babyleaf-Salat-Hochbeet“ ist besonders schön, da man Pflanzen wie Mangold, Spinat oder Pflücksalate den ganzen Sommer lang ernten kann. Das liegt daran, dass man die Pflanzen nicht einmal komplett aberntet, sondern regelmäßig die jungen, zarten – daher auch der Name Babyleaf-Salate – Blätter erntet. So hat man bis in den Herbst hinein frische Salatblätter!

Pflücksalat

Kompakte Gemüsepflanzen wie die Mini-Snack-Paprika ‚Lubega® Mini Orange‘ oder die Zwerg-Tomate ‚Primabell®‘ sind ideal für eine Mischkultur, da sie nicht zu viel Platz einnehmen und trotzdem schmackhafte, vielzählige Früchte produzieren. 

Mini Paprika

Alternativ lassen sich auch Gemüsepflanzen wie die Mini-Snackgurke ‚Mini Stars‘, die Erdbeere ‚Elan‘ oder die Wassermelone ‚Mini Love‘, ganz prima an ein äußeres Ende des Hochbeets pflanzen. Denn mit ihrem überhängenden Wuchs können sie an den Hochbeet-Seiten hinunterranken und nehmen somit nicht allzu viel Raum ein.  

Erdbeere

Ein echter Klassiker unter den Hochbeet-Pflanzen ist das Radieschen, welches schon nach vier bis sechs Wochen erntereif ist. Da das Wurzelgemüse nach unten und nicht in die Höhe wächst, nimmt es den anderen Pflanzen nicht den Platz weg. Gerade für das Gärtnern mit Kindern sind Radieschen beliebt, da sie schnelle Ernteerfolge erzielen und die leuchtend-pinke Farbe der Radieschen mögen. Frühe Sorten wie das Radieschen ‚Dabel‘ können direkt als Saatgut in das Hochbeet ausgesät werden. 

Radieschen

Falls dein Hochbeet noch nicht komplett gefüllt ist, könntest du noch ein paar Erbsen pflanzen. Aromatische Erbsen wie die Zucker-Knackerbse ‚Zuccola‘ können ab März ausgesät werden und entweder mit einer Rankhilfe hochgebunden werden oder auch an den Hochbeet-Seiten hinunterranken. Erbsen benötigen eine regelmäßige Wasserzufuhr aber gelten dennoch als sehr pflegeleicht und ertragreich.

Zucker Erbsen von Josephine Volmary

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