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Richtig kompostieren im Garten (Beitrag enthält Werbung)

Kompostieren ist die einfachste und nachhaltigste Methode, Garten- und Küchenabfälle sinnvoll zu verwerten. Aus Resten entsteht wertvoller Humus, der den Boden verbessert, die Wasserspeicherung erhöht und Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Mit etwas Wissen gelingt der Prozess ganz leicht.

Der richtige Komposter

Es gibt verschiedene Arten von Kompostern für den Garten – je nach Platz, Budget und gewünschter Geschwindigkeit bei der Humusgewinnung. Hier ein Überblick:

🌱 Offene Komposthaufen – natürlich kompostieren

• Einfacher Haufen aus Gartenabfällen direkt auf dem Boden.

• Sehr natürlich, aber relativ langsam.

• Funktioniert am besten in größeren Gärten mit viel Platz.

🌱 Latten- oder Gitterkomposter: Aus Metall, Holz oder verzinkt

• Meist aus Holzlatten oder Metallgittern gebaut.

• Ermöglichen gute Belüftung, sind günstig und leicht aufzubauen.

• Eignen sich für alle, die regelmäßig Gartenabfälle haben.

🌱 Thermokomposter 

Thermokomposter, schnell fertig mit Kompostieren.
Thermokomposter

• Geschlossene Behälter aus Kunststoff oder Metall.

• Durch Wärmespeicherung verrottet das Material deutlich schneller (oft in 6 Monaten).

• Ideal für kleinere Gärten oder Haushalte mit vielen Küchenabfällen.

🌱 Trommel- bzw. Schnellkomposter

• Behälter in Form einer drehbaren Tonne.

• Durch das regelmäßige Drehen wird das Material gut durchmischt und mit Sauerstoff versorgt.

• Sehr schnelle Kompostierung, allerdings meist kleinere Mengen.

🌱 Wurmkomposter (Vermikomposter) 

• Speziell für Küchenabfälle, oft auch für Balkon oder Terrasse geeignet.

• Regenwürmer übernehmen die Arbeit und erzeugen wertvolle Wurmhumus-Erde.

• Besonders platzsparend und geruchsfrei bei richtiger Nutzung.

Die richtige Mischung

Ein erfolgreicher Kompost braucht ein ausgewogenes Verhältnis:

Grüne Materialien: Rasenschnitt, Gemüse- und Obstreste, frische Pflanzenteile.

Braune Materialien: Äste, trockenes Laub, Holzhäcksel, Stroh oder Pappe.

Optimal ist ein Verhältnis von etwa zwei Teilen „braun“ zu einem Teil „grün“. Grobes Material sollte vorher zerkleinert oder gehäckselt werden, damit es schneller verrottet.

Kompost: Wertvoller Humus entsteht

Luft und Feuchtigkeit

Damit Mikroorganismen und Bodenlebewesen aktiv arbeiten können, braucht der Kompost Sauerstoff. Deshalb:

• Den Haufen locker aufschichten und nicht verdichten.

• Mehrmals im Jahr umsetzen, um Luft hineinzubringen.

• Auf die richtige Feuchtigkeit achten: Der Kompost sollte feucht sein wie ein ausgedrückter Schwamm.

Was nicht hinein darf

Um Gerüche und Schädlinge zu vermeiden, gehören bestimmte Dinge nicht auf den Kompost:

• Fleisch, Fisch oder gekochte Essensreste

• Krankes Pflanzenmaterial (z. B. Tomaten mit Braunfäule)

• Samen- oder Wurzelunkräuter wie Giersch oder Quecke

• Chemisch behandelte Stoffe oder Asche

Das Ergebnis

Je nach Bedingungen ist der Kompost nach 6–12 Monaten reif. Er ist dann dunkelbraun, krümelig und riecht angenehm nach Waldboden. Dieser Humus ist der perfekte Dünger und Bodenverbesserer – 100 % natürlich und kostenlos.

 

Wofür den Kompost verwenden?

Das Schöne am Kompost ist: Er ist ein echter Alleskönner im Garten! Hier sind die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten:

🌱 Bodenverbesserung

• Kompost lockert schwere Böden auf und macht sie durchlässiger.

• In sandigen Böden speichert er Wasser und Nährstoffe besser.

• Er fördert das Bodenleben (Regenwürmer, Mikroorganismen).

🌱 Pflanzendünger

• Kompost enthält viele Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium.

• Er eignet sich als natürlicher Dünger für Beete, Gemüse, Blumen und Sträucher.

• Für Starkzehrer wie Kürbis, Kohl oder Tomaten besonders wertvoll.

🌱 Rasenpflege

• Dünn auf dem Rasen verteilt, stärkt Kompost das Wachstum und sorgt für sattes Grün.

• Er verbessert die Bodenstruktur unter dem Rasen.

🌱 Pflanzenerde mischen

• Mit Gartenerde und Sand vermischt, entsteht eine fruchtbare Blumenerde.

• Ideal für Hochbeete oder Pflanzkübel.

🌱 Mulchmaterial

• Grober, noch nicht ganz verrotteter Kompost kann als Mulch verwendet werden.

• Er schützt den Boden vor Austrocknung und hemmt Unkrautwuchs.

Fazit zum Kompostieren

Die Auswahl der richtigen Kompostiermethode und des richtigen Komposters hängt also stark von den individuellen Gegebenheiten in deinem Garten ab. Aber zusammenfassend lässt sich sagen:

Offener Komposthaufen: einfach, günstig, braucht viel Platz, langsamer Prozess.

Latten- oder Gitterkomposter: gute Belüftung, preiswert, für mittlere Gärten ideal.

Thermokomposter: geschlossen, schnellere Verrottung, platzsparend, ideal für Küchenabfälle.

Trommelkomposter: drehbar, sehr schnelle Kompostierung, kleinere Mengen.

Wurmkomposter: mit Regenwürmern, perfekt für Küchenabfälle und kleine Flächen wie Balkon oder Terrasse.

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