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Hochbeet – alle Vorteile auf einen Blick

Welche Vorteile ein Hochbeet hat liegt auf der Hand: Das ständige Bücken und Hinknien bei der Gartenarbeit belastet den Rücken und die Knie. Höher gelegte Beete ermöglichen das Hantieren in einer rückenfreundlichen, knieschonenden Position.

Gleichzeitig dienen Hochbeete als gestalterische Elemente, die dem Haus- und Schrebergarten einen modernen Touch verleiht. Nebenbei freuen sich Hobbygärtner über einen hohen Ertrag beinahe das das ganze Jahr über. Woran das liegt, erfahren Leser im Beitrag.

Hochbeete in der SOnne

Die Höhe macht‘s: Gesünder gärtnern dank eines Hochbeets

Höher gelegte Beete aus Kunststoff, Holz, Stein oder Metall liegen schon länger im Trend bei Hobbygärtnern – und das, obwohl sie nur eine begrenzte Anbaufläche bieten. Ob selbst gebaut oder als Bausatz auf dem Baumarkt gekauft – alle Hochbeete haben eines gemeinsam: Sie machen das lästige Bücken und Knien überflüssig.

Der größte Vorteil vom Hochbeet:

Hochbeete sind etwa achtzig Zentimeter hoch. Die komfortable Höhe ermöglicht die Aussaat, das Setzen von Pflanzen und das Unkrautjäten im Stehen. Vorwiegend ältere Personen mit körperlichen Einschränkungen profitieren von den praktischen Beeten.

In den vergangenen Jahren entschieden sich zunehmend auch jüngere Gartenfreunde für ein Hochbeet. Warum? Es ermöglicht Anfängern, auf kleiner Fläche ihr gärtnerisches Geschick auf die Probe zu stellen, ohne sich den Rücken zu ruinieren. Mit etwas Glück sprießen aus den Paprikasamen oder den Kräutersaatscheiben im Nu kleine Blätter.

Backstein Hochbeet

Fruchtbare Gärten unabhängig von der Bodenqualität

Wer zum ersten Mal einen eigenen Garten bewirtschaftet, stellt mitunter entmutigt fest, dass nichts wächst. Zahlreiche Stunden verbrachte man damit, den Boden zu beackern, Unkraut zu jäten, Samen zu setzen und zu wässern. Trotzdem zeigen sich kaum oder nur kümmerliche Pflänzchen.

Schuld daran ist meist eine Bodenmüdigkeit, hervorgerufen durch einen Mangel an Mikronährstoffen, langjährige Monokultur oder einen hohen Sandanteil. Ist die Erde tonreich oder zu großen Teilen von Wurzeln durchzogen, wirkt sich das ebenfalls hinderlich auf den Anbau aus.

Diverse Methoden helfen, einen ausgelaugten Boden wieder fruchtbar zu machen. Allerdings bedeutet das Aufbereiten einen großen Aufwand und Geduld. Schneller geht es mit einem Hochbeet, das Hobbygärtner mit frischer, nährstoffreicher Erde und Kompost befüllen.

Im Hochbeet haben es Pflanzen warm

Ein weiterer Vorteil des Hochbeets: Es hat nahezu das ganze Jahr Saison. Das liegt an dem geschichteten Aufbau aus grobem Gehölzschnitt, Häckselgut, Kompost und frischer Erde. Mit der Zeit verrotten die Bestandteile der einzelnen Schichten. Dabei entsteht Wärme, die das Wachstum der Pflanzen anregt und zarte Wurzeln vor Kälte schützt.

Die Sonne erwärmt nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Wände des Hochbeets. Dadurch haben es die Setzlinge rundum warm. Gleichzeitig bewahrt der Rand die dünnen Halme vor Kälteschäden, bedingt durch kühlen Wind.

Mit einem Aufsatz das Hochbeet zum Frühbeet umfunktionieren

Um das Hochbeet in ein Frühbeet zu verwandeln, benötigen Hobbygärtner einen Aufsatz aus Glas oder Kunststoff mit Deckel. Die Vorteile von einem Hochbeet mit Frühbeetaufsatz? Bereits im Februar und März säen und pflanzen Gartenfreunde Spinat, Radieschen, Rucola und Salat – unabhängig von den Außentemperaturen.

Im Inneren des Hochbeets ist es bereits ausreichend warm, um das Wachstum voranzutreiben, falls es draußen noch eisig kalt ist. Das Gemüse wächst schneller. Es ist schon nach 3 bis 8 Wochen zum Ernten bereit.

Tomaten, Melonen und Paprika lieben das feucht-warme, geschützte Klima im Frühbeet. Bei 22 bis 25 Grad gedeihen sie prächtig. Das hervorragende Klima im Inneren des Frühbeets verhilft selbst unerfahrenen Hobbygärtnern mit wenig Aufwand zu hohen Erträgen.

Weniger Probleme mit Unkraut im Hochbeet

Dieser Vorteil eines Hochbeets kommt all jenen zugute, die den Kampf gegen Unkräuter scheuen. Ackerschachtelhalm, Löwenzahn, Giersch und Klee zählen zum unliebsamen Beikraut, das nichts zwischen den Tomaten, den Kräutern und dem Salat verloren hat.

Es ist mühsam, wild wachsende Pflanzen loszuwerden. Die gute Nachricht: Wer ein Hochbeet hat, muss weniger jäten. Der Wind sät die Samen der Unkräuter vor allem in Bodennähe aus. Sie verirren sich nur selten in die Höhe.

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Gärtnern auf versiegelten Flächen

Um im Hochbeet Gemüse und Blumen anzupflanzen, braucht man nicht unbedingt einen Garten. Mittlerweile gibt es eine Pflanzkästen, die sich für jeden Ort eignen – darunter schmale, leichtere Modelle für den Balkon und die Terrasse.

Hochbeete sind eine gute Wahl, um versiegelte Flächen wie gepflasterte Hinterhöfe aufzupeppen. Guerillagärtner haben eine ähnliche Mission. Sie stellen selbst gebaute Pflanzkästen aus Palettenrahmen oder Paletten auf den Gehwegen auf, um die Nachbarschaft zu begrünen. Rechtlich gesehen ist das Verschönern im öffentlichen Bereich illegal. Einige Gemeinden drücken jedoch gern ein Auge zu. Wer sichergehen will, dass sich der Aufwand lohnt, fragt vorher beim Grünflächenamt um Erlaubnis. Sonst ist das Hochbeet ruckzuck verschwunden.

Fazit

Welche Vorteile ein Hochbeet hat, lässt sich bereits an seinem Aufbau erkennen. Aufgrund seiner Höhe erlaubt es Hobbygärtnern, bequem zu hantieren. Das schont den Rücken und die Knie.

Der geschichtete Aufbau im Inneren trägt zu einer längeren Erntezeit bei. Durch die Zersetzung entsteht Wärme, die die empfindlichen Wurzeln der Pflanzen schützt und das Keimen des Saatguts beschleunigt. Dadurch kann man das Beet von Frühling bis Herbst durchgängig bewirtschaften.

In der frischen, mit Kompost angereicherten Erde gedeihen zahlreiche Gemüsesorten und Blumen, selbst wenn man keinen grünen Daumen hat. Dadurch freuen sich auch Anfänger über hohe Erträge – egal, ob sie die Pflanzen auf dem Balkon, im Hinterhof oder im Schrebergarten hochziehen.

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